Farmers League? Eberl stichelt gegen englische Clubs – “Das hat man ja gesehen”

FCB-Sportvorstand Max Eberl hat sich nach dem Halbfinal-Einzug des FC Bayern in der Champions League über den Ruf der Bundesliga geäußert und konnte sich dabei einen Seitenhieb in Richtung englischer Premier League nicht verkneifen.

Mit Borussia Dortmund und dem FC Bayern stehen erstmals seit 2020 wieder zwei Bundesligisten im Halbfinale der Königsklasse. Vor vier Jahren war es Julian Nagelsmanns RB Leipzig. Paris Saint-Germain (ebenfalls wie 2020) und Real Madrid komplettieren in dieser Saison die Runde der letzten Vier.

Dagegen hat kein englischer Verein – ebenfalls wie 2019/20 – den Sprung ins CL-Halbfinale geschafft. Gutes Omen für die Bayern: Der deutsche Rekordmeister konnte sich damals den Henkelpott sichern.

Die Bundesliga wurde in der Vergangenheit von der Insel immer wieder als sog. Farmers League verspottet. Dementsprechend groß war die Genugtuung von Bayern-Eberl nach dem Weiterkommen gegen Arsenal: “Farmers League? Das hat man heute ja gesehen. Es steht kein englischer Verein im Halbfinale, dafür aber zwei Bundesligisten. Das ist großartig für die Bundesliga. Wir haben ein Ausrufezeichen gesetzt.”

Eberl hätte nichts gegen ein deutsches CL-Finale in London, so wie 2013: “Auch wenn ich nur für uns sprechen kann, aber jetzt wollen beide noch mehr”, betonte dieser.

Heute könnte übrigens im Europapokal der komplette Brexit erfolgen: Aston Villa steht in Lille in der Conference League kurz vor dem Aus, Liverpool (in Bergamo) und West Ham (gegen Leverkusen) droht in der Europa League dasselbe Schicksal. Es wäre die völlige Blamage der Premier League!

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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