Wenn der neue Sportvorstand Max Eberl und andere FCB-Verantwortliche auf die Kandidaten für die Tuchel-Nachfolge auf dem Cheftrainerposten des Rekordmeisters angesprochen werden, reagieren sie in der Öffentlichkeit natürlich ausweichend. Diskretion ist angesagt, die derzeitige Konstellation mit dem Wunschkandidaten Xabi Alonso ist schwierig, nicht zuletzt wegen der aktuellen Situation in der Deutschen Meisterschaft. Dennoch soll es laut Sky längst Gespräche mit Xabi und seinem Berater geben, auch wenn die Verhandlungen angeblich noch nicht konkret geworden sind.
Außerdem soll mittlerweile klar sein, dass Xabi in Liverpool den Job als Nachfolger von Jürgen Klopp nicht in Betracht zieht, was die Chancen des deutschen Rekordmeisters noch einmal erhöht. Allerdings kennt und respektiert man in München die komplizierte Situation des Ex-FCB-Spielers, der die Entwicklungen der aktuellen Saison in Leverkusen abwarten will und damit quasi diktiert, wie die Planungen von Bayer Leverkusen und Bayern München aussehen.
Deshalb soll sich der FCB laut Sky auch mit der Alternative Roberto De Zerbi befassen, der angeblich tatsächlich Chancen auf den Job an der Säbener Straße haben soll. Der 44-jährige Italiener ist seit September 2022 bei Brighton & Hove Albion angestellt und macht dort einen hervorragenden Job. Allerdings gibt es einen gewaltigen Unterschied zwischen einer Cheftrainer-Position in München und einem englischen Underdog. Auch bei De Zerbi wäre eine Ablöse fällig, er besitzt beim PL-Club einen Vertrag bis 2026.
Die Leverkusener Verantwortlichen wiederum sollen über die Gespräche der Bayern mit ihrem Cheftrainer informiert sein. Xabi selbst entscheidet, wo er in der kommenden Saison trainieren wird. An der Säbener Straße kann man diesbezüglich wohl zumindest dezent optimistisch sein.
