Der Wechsel von Harry Kane im vergangenen Sommer zum FC Bayern in die Bundesliga hat Fußball-England geschockt. Vor allem die englischen Boulevardmedien reagierten fast beleidigt und lassen seitdem fast keine Gelegenheit aus, es dem deutschen Rekordmeister heimzuzahlen. Abwertende Urteile zur deutschen Liga, dem Branchenprimus und seltsame Gerüchte erscheinen nahezu täglich. Dazu passen auch die aktuellen Gerüchte zu Jamal Musiala.
Den Vertrag mit Mathys Tel hat der FC Bayern gestern bis 2029 verlängert, den Kontrakt von Jamal Musiala (derzeit bis 2026) möchte man an der Säbener Straße gerne noch ausweiten. Laut einem Medienbericht aus England soll Musiala eine Verlängerung beim deutschen Rekordmeister jedoch ablehnen – und in die Premier League wechseln wollen. Wohl ein weiteres Quatschgerücht aus England – Kategorie siehe oben.
Die britische Boulevardzeitung Daily Star berichtet, dass der 21-jährige deutsche Nationalspieler eine Vertragsverlängerung beim FC Bayern abgelehnt haben soll, um in die Premier League zu wechseln. Konkret kämen für den deutschen Nationalspieler drei Vereine infrage: Liverpool, Manchester City und der FC Chelsea. Beim Londoner Klub war Musiala vor seinem Wechsel nach München ausgebildet worden. Allerdings dürfte Chelsea aktuell kaum in der Klasse spielen, die den ehrgeizigen Zielen des Supertechnikers nur ansatzweise entspricht – an der Stamford Bridge befindet man sich derzeit auf dem 11. Platz der Premier League.
Dazu BILD-Reporter Tobi Altschäffl im Podcast Stammplatz: „Wir können sagen, dass natürlich Klubs aus England an Jamal Musiala interessiert sind. Der FC Chelsea hatte es zuletzt im Sommer bei ihm probiert. Es gab aber bislang keine Gespräche über seinen Vertrag. Die stehen erst im Sommer, in Richtung EM an. Die Bayern werden dann alles daran setzen, Jamal Musiala zu halten.„
Musiala hat dem FC Bayern, anders als der englische Boulevard spekuliert, keineswegs eine Absage in puncto Vertragsverlängerung erteilt. Eberl & Co. werden alles versuchen, das 2026 auslaufende Arbeitspapier des 21-Jährige zu verlängern.
Dazu FCB-CEO Jan-Christian Dreesen schon im vergangenen Herbst zu DAZN: „Natürlich werden wir uns nach der Decke strecken. Wer wären wir, wenn wir diesen Spieler nicht dauerhaft an uns binden wollen?“ Musiala selbst meinte im Dezember dazu: „Mein Vertrag läuft noch bis 2026, also alles ganz entspannt.“
Titelbild: Den Bayern(fans) wäre es natürlich am liebsten, Jamal so bis zu seinem Karriereende in München jubeln zu sehen.
