Xabi Alonso ist ganz offensichtlich der logische Wunschkandidat des FC Bayern für die Nachfolge von Thomas Tuchel. Laut Medienberichten soll es sogar schon Gespräche zwischen den Verantwortlichen des Rekordmeisters und dem Spanier wie auch dessen Management gegeben haben. Bayer Leverkusens Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes zeigt sich dagegen in der Öffentlichkeit bislang unbeeindruckt von den anhaltenden Spekulationen. Ein professionelles Verhalten.
Sky berichtet seit einiger Zeit, dass die Bayern durchaus gute Karten im Xabi-Poker besitzen sollen. Sollte der Baske die Werkself am Ende der Saison tatsächlich verlassen, würde der FCB sein präferiertes Ziel sein. Xabi selbst habe durchklingen lassen, dass er nicht vorhabe, im kommenden Sommer nach Liverpool zu wechseln.
Bayer Leverkusens Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes gibt sich derweil in der Öffentlichkeit hinsichtlich der Spekulationen um seinen Erfolgstrainer-Trainer betont gelassen. “Gerüchte sind erst einmal nicht verkehrt und oftmals ein Zeichen, dass man erfolgreich ist”, so Rolfes ziemlich ausweichend gegenüber Sky.
Rolfes sieht “kein Problem, das versteht glaube ich auch jeder. Deswegen ist es für uns gar kein Thema. Intern ist es ruhig, entspannt, fokussiert auf die tägliche Arbeit, auf das nächste Spiel”, so der ehemalige deutsche Nationalspieler. Dass es Gerüchte gibt, sei Teil des Geschäfts, so Rolfes: “Wir müssen damit leben, das ist aber auch kein Problem”.
Xabi Alonsos Vertrag in Leverkusen läuft noch bis 2026. Allerdings gibt es laut übereinstimmenden Meldungen eine mündliche Vereinbarung mit den Leverkusen-Verantwortlichen, welche es ihm ermöglicht, schon im kommenden Sommer zu einem seiner Ex-Vereine zu wechseln. Dazu zählen neben dem FC Bayern auch der FC Liverpool und Real Madrid. Gemäß Informationen von Sky würde im Sommer eine Ablöse zwischen 15 und 25 Millionen Euro fällig werden.
Simon Rolfes handhabt die aktuelle Situation als Leverkusen-Direktor sehr souverän und professionell. Gerne würde er natürlich auch noch sämtliche Gerüchte um Xabi mit einem kräftigen Dementi im Keim ersticken. Dass er dies nicht tun kann, deutet ganz klar darauf hin, dass er zwar alles dafür macht, dass Bayer diese Saison so störungsfrei und erfolgreich wie möglich zu Ende spielt, anschließend aber machtlos zuschauen muss, wie Xabi den Verein – aus Bayernsicht hoffentlich Richtung Säbener Straße – verlässt.
