Kopfschütteln ist wieder einmal angesagt: Die UEFA, die ansonsten massenhaft Verfehlungen seiner Lieblingsvereine durchgehen lässt, unter anderem blieben völlig unverhältnismäßige Prügelorgien der spanischen Polizei 2017 im Bernabeú gegen zum großen Teil unbeteiligte Bayernfans komplett ohne Konsequenzen, bestraft den FC Bayern und seine Fans wieder einmal über die Maßen hart. Dies ist allerdings auch dem völlig unbelehrbaren Verhalten eines bekannten Teils der FCB-Fanszene zu verdanken.
Wegen des Zündens von Pyrotechnik und Werfens von Gegenständen durch seine Fans beim Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Lazio Rom (0:1) hat der Disziplinarauschuss der UEFA den FC Bayern hart bestraft.
Beim nächsten Auswärtsspiel in der Champions League dürfen keine Karten an Fans des FC Bayern verkauft werden. Außerdem verhängte die UEFA gleich zwei Geldstrafen gegen den Verein: 10.500 Euro wegen des Werfens von Gegenständen, sowie 40.250 Euro wegen des Abbrennens von Feuerwerkskörpern.
Fans der Bayern hatten am 14. Februar im Auswärtsblock des Stadio Olimpico von Rom massiv Pyrotechnik gezündet. Zudem wurden Raketen auf das Spielfeld geschossen, sowie weitere Gegenstände geworfen. Die Fans der Bayern waren schon auf Bewährung gewesen wegen vorheriger Verstöße. Die UEFA hatte die Bayern diesbezüglich auch gewarnt und der Verein diesbezüglich seine Fans auch gebeten, dies zu beachten, speziell vor dem Spiel in Old Trafford im Dezember. Zwei Monate später geriet dies bei den Fans offensichtlich schon wieder in Vergessenheit.
Jetzt muss der Verein und – durch den fehlenden Support im nächsten Spiel – auch die Mannschaft die Konsequenzen für das Fehlverhalten tragen.
Vielen herzlichen Dank auch im Namen der Mannschaft, liebe Fans! Denn dass Lazio am nächsten Dienstag in der heimischen Arena aus dem Wettbewerb katapultiert wird, daran besteht kein Zweifel!
PS: Klub-WM-Finale am 21.12.2013 in Marrakesch gegen Raja Casablanca. Der Bayernblock brennt – in Marokko hat das niemanden interessiert.

Es wird wieder mal mit zweierlei Maß gemessen, die spanischen und italienischen Vereine und auch deren Fan’s können doch machen was sie wollen, nichts passiert.