Vor knapp fünf Jahren hatte sich Franck Ribéry nach zwölf Jahren als FCB-Spieler aus München verabschiedet – standesgemäß mit einem Double, unvergessen sein sensationelles Tor am letzten BL-Spieltag gegen Eintracht Frankfurt. Anschließend suchte er noch ein neues Abenteuer in Italien, spielte zuerst noch bis 2021 bei AC Florenz, danach für ein weiteres Jahr bei US Salernitana, wo er seine aktive Karriere letztlich beendete. Dem Verein aber blieb er erhalten, er arbeitet bei den Italienern, bei denen seit Januar unter anderem auch sein früherer Bayernkumpel Jerome Boateng unter Vertrag steht, aktuell als Techniktrainer. Zusätzlich macht der einstige Flügelspieler den Trainerschein, absolviert die Ausbildung, um die Lizenz zu erhalten, als Cheftrainer eine Mannschaft zu übernehmen.
Nach kicker-Informationen kann sich der Franzose eine zeitnahe Rückkehr zum FC Bayern vorstellen: Der 40-Jährige, der nach wie vor einen Wohnsitz in der bayerischen Landeshauptstadt hat und gerne Zeit in München verbringt, liebäugelt zunächst mit einem Trainerposten im Nachwuchsbereich von Bayern München. Sein Sohn Seif Ribéry trainiert und spielt am Bayern-Campus in der U13. Franck selbst war erst Ende Januar bei einer Einheit seines Sohnes dabei und hatte Spaß am Kick mit dem Nachwuchsteam.
Der Kontakt zum großem Publikumsliebling, der mit dem FCB neunmal die Meisterschaft, sechsmal den DFB-Pokal, einmal die Champions League sowie die Klub-Weltmeisterschaft gewann und 2013 zu Europas Fußballer des Jahres gekürt wurde, riss von Seiten des Vereins nie ab. Gut möglich, dass es zeitnah zu einer Wiedervereinigung kommt. Aber erst will Ribery eben die Grundvoraussetzungen dafür schaffen und die Lizenz für ein potenzielles Engagement beim FC Bayern erwerben.
Titelbild: Pokalsieger 2016 – Franck zusammen mit Jerome Boateng.
Siehe auch:
https://www.90min.de/posts/als-trainer-ribery-ruckkehr-zum-fc-bayern?a_aid=44334
