Nach Leverkusen: Ist der FC Bayern Xabis nächste Trainerstation?

Ursprünglicher Beitrag vom 6. Januar 2024 (heutiges Update unten anhängend):

Wenn es beim FC Bayern einmal nicht so gut läuft, brandet medial sehr schnell eine Trainerdiskussion auf. So auch in der laufenden Saison nach den einzigen beiden Niederlagen im Pokal bei Saarbrücken und in der Bundesliga in Frankfurt geschehen. So wird der FC Bayern schon seit einiger Zeit mit dem aktuellen Leverkusener Trainer Xabi Alonso in Verbindung gebracht. Die FCB-Verantwortlichen sollen in dem 42-jährigen Ex-Bayernspieler den idealen Nachfolger für Thomas Tuchel sehen. Wenig verwunderlich, zumal sich offensichtlich auch Xabi sehr gut ein Comeback beim deutschen Rekordmeister vorstellen kann.

Lange Zeit galt Xabi Alonso eher als designierter Nachfolger von Carlo Ancelotti als Cheftrainer bei Real Madrid. Durch die überraschende Verlängerung des Italieners bis 2026 ist ein Engagement von Alonso bei den Königlichen zeitnah jedoch unwahrscheinlich.

Jedoch nährt die Ancelotti-Verlängerung die Gerüchte über einen möglichen Wechsel zum FC Bayern. Die BILD hat erst in jüngster Vergangenheit berichtet, dass Alonso ganz weit oben auf der Wunschliste des Rekordmeisters steht, sollte es zu einer Trennung von Thomas Tuchel kommen. Und auch der Baske selbst liebäugelt mit dem Trainerjob an der Säbener Straße.

Das spanische Sportportal Relevo berichtet nun, dass Alonso seine Karriere in der Bundesliga fortsetzen möchte. Der 42-Jährige ist seit Oktober 2022 Cheftrainer von Bayer Leverkusen und hat die Werkself binnen eines Jahres zu einem echten Spitzenteam und Titelkandidaten geformt. Alonso soll sich bekanntermaßen das Ziel gesetzt haben, die drei großen Vereine zu trainieren, in welchen er als Spieler aktiv war: FC Bayern, Real Madrid und FC Liverpool. Zuletzt spielte er von 2014 bis 2017 für den FCB, wo er zeitgleich mit Philipp Lahm seine großartige Karriere beendete.

Laut Relevo ist der FC Bayern aktuell sogar das wahrscheinlichste Ziel für Xabi, da sowohl Madrid als auch Liverpool auf dem Trainerposten langfristig keinen Bedarf haben. Auch beim deutschen Rekordmeister gibt es, Stand heute, grundsätzlich keinen Handlungsbedarf. Tuchel ist vertraglich allerdings nur bis Juni 2025 an die Bayern gebunden. Spätestens am Ende dieser Saison wird es wohl Gespräche über die sportliche Zukunft des 50-Jährigen geben. Wenig wahrscheinlich, dass der Rekordmeister mit einem auslaufenden Trainervertrag in die kommende Saison starten wird.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Bayern-Bosse von der Arbeit des Ex-FCB-Strategen bei Bayer Leverkusen sehr beeindruckt sind. Er gilt folglich wenig überraschend als absoluter Wunschkandidat, sollte die Amtszeit von Tuchel enden. Auf der anderen Seite soll Alonso ein Gentlemen`s Agreement mit Leverkusen haben, wonach er den Verein vorzeitig verlassen darf, sollte er eine Trainerofferte aus München, Liverpool oder Madrid erhalten.

PS: Dies sind lediglich Gedankenspiele, die allerdings in der aktuellen Konstellation durchaus Sinn machen. Vorwürfe bei dieser Thematik, dass sie respektlos gegenüber dem aktuellen Coach sei, sind zurückzuweisen. Es macht immer Sinn, sich bereits frühzeitig mit Zukunftsszenarien zu beschäftigen. Beim FCB und Max Eberl gab es über viele Jahre Spekulationen, nur wurde nie der passende Moment für die von beiden Seiten gewünschte Zusammenarbeit gefunden. Bei Xabi könnte das anders, besser laufen … und beim Max könnte es in dieser Hinsicht bald auch noch zu einem Happy End kommen.


Update 12. Februar 2024

Nachdem Max Eberl mit größter Wahrscheinlichkeit seinen Job an der Säbener Straße am 1. März antreten wird, könnte dies nach dem 3:0 von Leverkusen über den FC Bayern ein paar Monate später auch bei Xabi der Fall sein.

Zuletzt schien der Kader des Rekordmeisters nahezu untrainierbar, wobei dies wohl der falsche Ausdruck ist. Denn Thomas Müller bestätigte gestern seinen Coach Tuchel, dass die Leistungen in den Spielen nicht ansatzweise die Trainingsleistungen widerspiegeln würden. Tuchel scheint nach Hansi Flick (in seiner späteren Funktion als N11-Trainer) und Julian Nagelsmann bereits der dritte FCB-Trainer in Folge zu sein, der an dieser FCB-Spielergeneration zu verzweifeln droht.

Xabi Alonso ist jedoch bei Weitem nicht mehr nur das Trainertalent, als das er bis vor kurzem bezeichnet wurde. Er ist aktuell schlichtweg wohl der beste Trainer der Welt!

Natürlich behauptet Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes nun, dass Xabi über die Saison hinaus bleiben wird. Wenn aber Liverpool (Klopp hört zum Saisonende auf) oder noch wahrscheinlicher der FC Bayern den Basken verpflichten möchte, dann dürfte sein Abgang feststehen. Sollte der Rekordmeister für die Saison 2024/25 keinen Bedarf sehen, wäre dies dagegen sportlich ein sehr gutes Zeichen. Dann hätten nämlich Tuchel und seine Mannschaft doch noch die Kurve gekratzt …

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

6 Kommentare zu „Nach Leverkusen: Ist der FC Bayern Xabis nächste Trainerstation?

  1. Doch! Für mich ist es zum jetzigen Zeitpunkt respektlos über die Nachfolge von TT zu spekulieren und mit Xabi Alonso als Nachfolger zu liebäugeln.
    Schon vor JN war mein Favorit XA. Das wolle in München niemand glauben.
    TT macht aktuell einen guten Job. Die Pleiten in Saarbrücken und Frankfurt sind nur dem Team anzulasten, obwohl TT und sein Staff die Verantwortung tragen müssen. Lasst mal XA in LEV arbeiten – aktuell ist das beeindruckend.
    Am Saisonende muss man die Erfolge von LEV und dem FCB bewerten. Dann kann man immer noch reagieren!
    Lasst mir bitte als Sportdirektor oder Sportvorstand den „Bayrischen Ex-Gladbacher und RBL‘er aus dem Spiel.
    Mein Gefühl sagt mir: „Das geht beim FCB schief!“…..🤷‍♂️

    1. Oh my god, der Herr Michelberger wieder … mit seinen speziellen „Moralvorstellungen“ 😉 😉

      Solange ein Thema auf diese Art aufgearbeitet wird, ist das ganz weit weg von Respektlosigkeit.

      Dagegen ist Ihr Eberl-Mobbing durchaus respektlos …

      1. Wenn schon eine kritische Antwort auf meinen Eintrag, dann bitte mit Namen, damit ich weiß mit wem ich es zutun habe.

      2. „Mit Namen“? Sehr witzig, nachdem du offensichtlich selbst nicht genau weißt, wie du heißt … 😉 Herr Michelber(g)er …. 😉

        PS: Wenn Leute Quatsch schreiben, komme ich zurück bzw. gebe mein „Comeback“!!!

      3. Naja, wir leben ja in einer Demokratie, die auch als anonyme Kommentare „viel dummes Zeug“ zulässt, was man aber nicht weiter kommentieren muss.

      4. Eben.
        Solange es nicht beleidigend wird, lassen wir „dummes Zeug“ unter vollen Namen (der könnte theoretisch auch Fake sein) oder unter einem Nickname / Pseudonym zu. Die Mehrheit bevorzugt letztere Option. Ist ja auch Usus auf Fußballseiten.

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