Obwohl langjähriger Nationalspieler und absoluter Führungsspieler beim FC Bayern steht Joshua Kimmich permanent in der Kritik von Medien, sogenannten Experten und nicht wenigen eigenen Fans. Im Ausland ist die Reputation des 29-Jährigen jedoch eine wesentlich bessere. So auch in Katalonien beim FC Barcelona. Dessen Sportdirektor Deco äußerte sich in einem Interview mit Esport3 über das Interesse des früheren internationalen Spitzenvereins am FCB-Mittelfeldspieler.
Glaubt man den Medien, ist der deutsche Rekordmeister im Auftrag von Trainer Thomas Tuchel immer noch auf der Suche nach der perfekten Holding Six. Ein Szenario, welches offensichtlich auch in Barcelona anzutreffen ist. In einem Interview gab nun Barça-Sportdirektor Deco zu, dass es nicht gelungen ist, einen Ersatz für den im Sommer nach Miami gewechselten Sergio Busquets auf der Sechserposition zu finden.
“Rodri käme ihm am nächsten, aber City würde ihn nicht verkaufen, das war unmöglich”, zeigt sich der frühere portugiesische Weltklassespieler desillusioniert, den derzeit wahrscheinlich besten Sechser der Welt zu verpflichten. Laut dem 46-Jährigen hatte man bereits im Sommer 2023 erste Bemühungen in Sachen Joshua Kimmich unternommen, war aber abgeblitzt. “Kimmich ist ein weiterer großartiger Spieler, der aber bei Bayern ist. Es ist aber auch nicht einfach, ihn zu holen”.
Kimmichs Vertrag beim FCB läuft nur noch bis zum Sommer 2025. Dies bedeutet, dass bei Kimmich entweder eine baldige Verlängerung oder aber ein Verkauf anstehen dürfte. Der Mittelfeld-Leader soll sich in München zwar wohlfühlen, jedoch könnte sich auch er nach einer Wertschätzung sehnen, die er in Deutschland oft nicht mehr erhält.
Wenn man jedoch die derzeitige sportliche und finanzielle Entwicklung beim einst so stolzen FC Barcelona genauer betrachtet, muss man – auch als Kicker – fast erschaudern. Der aktuelle Präsident Joan Laporta scheint den renommierten Klub an die Wand zu fahren. Da muss der Joshua nicht einmal bei seinem ehemaligen FCB-Teamkollegen Robert Lewandowski anrufen.
