Nicht nur die italienischen Fußball-Medien überschlagen sich aktuell bei den Lobeshymnen über Benjamin Pavard. Der Ex-Bayern-Spieler (2019-2023) hat sich in der Serie A schnell in den Fokus gespielt und gilt mit Inter Mailand nicht erst seit dem 1:0-Sieg gegen Juve am vergangenen Wochenende als Topfavorit auf die Meisterschaft.
“Möge der Tag gesegnet sein, an dem Inzaghi darum bat, alles auf ihn zu setzen“, schreibt heute zum Beispiel Tuttosport. Simone Inzaghi ist seit Juni 2021 Coach bei Inter und setzte sich im vergangenen Sommer vehement für den Wechsel des französischen Nationalspielers ein.
Die spanische As nennt Pavard gar eine „galaktische Verpflichtung“, der Weltmeister von 2018 sei eine absolute Führungspersönlichkeit.
Beim Topspiel der Serie A gegen die Alte Dame war Pavard der beste Spieler auf dem Platz. La Gazzetta dello Sport lobt den 27-Jährigen dafür, dass er das spielentscheidende Eigentor von Gatti in der 37. Minute erzwungen hat, indem er „sein Glück im gegnerischen Strafraum suchte“. Für den Corriere dello Sport ist Pavard „elegant, konkret und taktisch tadellos“.
Der CL-Finalist der Vorsaison wechselte vor der laufenden Saison kräftig sein Personal. Dabei bediente man sich zweimal beim deutschen Rekordmeister. Für Torhüter André Onana, der für satte 60 Millionen Euro zu Manchester United ging, kam als Ersatz Yann Sommer. Dieser wechselte für lediglich sechs Millionen Euro von der Säbener Straße in die Lombardei, gilt dort aber längst als Leistungsträger. Ähnlich sieht es bei Pavard aus, der auf Milan Skriniar (zu PSG) folgte, für ihn überwies Inter 30 Millionen Euro nach München.

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