Knapp eine Woche haben die Verantwortlichen des FC Bayern noch Zeit, um in der Wintertransferperiode die richtigen Weichen für die wie immer großen Ziele des Rekordmeisters zu stellen. Dabei ist seit Mittwochabend bekannt, dass man final Abstand von einer Verpflichtung von Kieran Trippier genommen hat. Der Deal soll auch an den Gehaltsvorstellungen des Rechtsverteidigers gescheitert sein.
Dies berichtet der Podcast Bayern-Insider der BILD-Zeitung. Demnach habe Trippier, der noch bis 2025 bei Newcastle United unter Vertrag steht, vom FC Bayern ein Jahresgehalt in Höhe von zehn Millionen Euro gefordert. Da die Magpies darüber hinaus laut Sky Sport ein Angebot über 15 Millionen Euro abgelehnt haben sollen, wären im Gesamtpaket wohl mindestens 30 Millionen Euro für den 33-jährigen(!) Rechtsverteidiger fällig gewesen.
Nachdem bereits im Laufe des Tages von einem Abrücken des FCB berichtet worden war, bestätigte Sportdirektor Christoph Freund am Mittwochabend vor dem 1:0-Heimsieg gegen Union Berlin bei Sky den geplatzten Deal: „Das ist erledigt. Ein Transfer erfolgt nur, wenn es für alle Parteien passt: für den Spieler, den abgebenden Verein und für uns. Das war nicht der Fall.“
Laut übereinstimmenden Meldungen soll nun der 23-jährige Franzose Sacha Boey von Galatasaray Istanbul wieder in den Fokus gerückt sein.
