FCB-Coach Thomas Tuchel, der bei diesem ganz speziellen Spiel – alle in Gedanken an Kaiser Franz – größtenteils zufrieden war:
„Vom Ergebnis kann das Jahr so losgehen. Wir hatten eine sehr gute Trainingswoche vom Esprit und vom Drive. Aber wir bekommen die Lust, die Freude und die Gier noch nicht konstant rüber in die Spiele. Es war heute kein Schmankerl. Zwischendurch hatten wir mal Glück, dass Manu zwei Wichtige gehalten hat und wir nicht den Ausgleich kassieren. Aber am Ende ist es ein souveräner 3:0-Sieg – Job erledigt.“
Thomas Müller:
„In 90 Minuten passiert immer viel, gute Sachen und weniger gute Sachen. In der Mitte des Spiels haben wir Manuel Neuer gebraucht, dann war er da und hat die Führung festgehalten. In diesem Moment hätte es kurz kippen können, aber genau dafür haben wir Manu hinten drin. Danach haben wir den Deckel drauf gemacht. Insgesamt war es ordentlich, aber es hat ein wenig die Leichtigkeit gefehlt, obwohl wir gegen den Ball sehr griffig waren. Das Gegenpressing war gut und die Standardsituationen waren auch gut. Insgesamt war es nicht perfekt, aber wir haben 3:0 gewonnen. Ich freue mich.“
Jamal Musiala, der nicht nur wegen seiner zwei Tore einen riesen Spiel ablieferte. 47 Jahre nachdem der Kaiser seine Bayern Richtung New York verlassen hatte, ist der 20-Jährige der erste FCB-Spieler, der irgendwann in seine übergroßen Fußstapfen treten könnte. Seine Bewegungen erinnern an den jungen Franz:
„Es war ein super Spiel. Ich habe richtig viel Spaß gehabt, jetzt geht es weiter. Wir haben viel Ballbesitz gehabt und hatten ein gutes Gegenpressing, wo wir viele Bälle gewonnen haben. Da hätten wir noch mehr Chancen kreieren können. Wichtig ist, dass wir die Null gehalten haben und die drei Punkte mitgenommen haben.“
