Noch vor den Fragen über Franz Beckenbauer stellte ein Medienvertreter auf der Spieltags-PK vor dem morgigen Hoffenheim-Spiel fest, dass Eric Dier von Tottenham heute bereits in München gesichtet wurde. FCB-Coach Thomas Tuchel äußerte sich dazu zunächst ausweichend:
„Die Dinge können auch im letzten Moment schiefgehen. Er ist in München und wir versuchen, den Deal zu finalisieren. Er wäre eine gute Alternative für unseren Kader. Alles andere müssen wir abwarten. Aber er ist in der Stadt.“
Zur Position des englischen Nationalspielers, sollte er tatsächlich verpflichtet werden:
„Eric Dier ist ein Spezialist geworden als Innenverteidiger. Er kann beide Innenverteidigerpositionen spielen und in der Dreierkette. Er hat früher oft im Mittelfeld gespielt. Wir werden sehen, ob noch was passiert oder nicht.“ Leon Goretzka wird laut Tuchel folglich nicht mehr in der Innenverteidigung aushelfen müssen.
Transfers sind mittlerweile im Spitzenfußball ein Geduldsspiel geworden. Tuchel äußerte sich zu der Thematik wie folgt: „Geduld ist nicht meine stärkste Tugend. Jeder Trainer möchte immer am ersten Tag alle Spieler haben, aber das wird nie passieren. Ich bin geduldiger geworden als früher. Ich weiß, wie kompliziert das Transfergeschäft geworden ist. Es gibt viele Interessen und es ist sehr komplex geworden. Auch wenn Eric in der Stadt ist, ist es noch nicht durch. Wenn er unterschreibt, freuen wir uns sehr darauf. Wir versuchen immer, Dinge anzuschieben. Nicht nur Transfers, auch inhaltliche Dinge. Wir haben ambitionierte Ziele.“
