Kurz nach Franz Beckenbauers Tod gab sein früherer Weggefährte Berti Vogts in der Rheinischen Post ein Interview und erhielt für einen Vorschlag große Aufmerksamkeit wie auch schon Fan-Zustimmung: „Es ist wichtig, dass sein Name nicht in Vergessenheit gerät bei den folgenden Fußballer-Generationen. Vielleicht sollte man beim DFB darüber nachdenken, zum Beispiel den DFB-Pokal nach Franz Beckenbauer zu benennen.„
Unterstützung erhielt der Ex-Bundestrainer (1990 – 1998 und damit der unmittelbare Nachfolger des Kaisers) von Jürgen Kohler, der 1990 unter Teamchef Beckenbauer Weltmeister wurde: „Das würde ich zu 100 Prozent unterstützen, damit sein Name präsent bleibt. Es wäre eine Würdigung, die den Verdiensten entspricht, die er nicht nur um den deutschen Fußball, sondern um das gesamte Land hat.„
Auch der DFB hat auf den Vorschlag nun reagiert. Nach einer „Zeit der Trauer und des Abschiednehmens“ wolle man über das weitere Vorgehen entscheiden. „Danach wird man sich sicher sowohl im Verband als auch im Fußball generell Gedanken machen, wie der deutsche Fußball Franz Beckenbauer gedenken und sein Wirken für den Fußball würdigen kann„, heißt es von Verbandsseite. Das Vorgehen soll auch mit dem FC Bayern und Beckenbauers Familie abgesprochen werden.
Das hört sich zumindest schon einmal nicht ablehnend an und ist hoffentlich nicht von Taktik geprägt.
