Nach übereinstimmenden Meldungen haben der FC Bayern und Nick Huoseh, der Berater von Alphonso Davies, nach fast einem halben Jahr Pause die Vertragsgespräche im November wieder aufgenommen. Die Rekordmeister würde die Zusammenarbeit mit dem 23-jährigen Linksverteidiger gerne über den Sommer 2025 hinaus verlängern – allerdings müssen dabei auch die finanziellen Rahmenbedingungen passen.
Sky-Reporter Florian Plettenberg berichtet, dass die beiden Parteien in Hinblick auf das Gehalt noch sehr weit auseinanderliegen: “Bayern München will nicht das zahlen, was Davies derzeit verlangt. Er fordert mehr als 10 Millionen Euro Grundgehalt”. Die Gerüchte aus Spanien, wonach Davies ein erstes Angebot des FCB bereits abgelehnt hätte, dementiert Plettenberg: “Ein offizielles Angebot von Bayern München gibt es bisher nicht.”
Auch wenn Davies in den vergangenen knapp vier Jahren einen kometenhaften Aufstieg beim FC Bayern hingelegt hat und sich zu einem der besten Linksverteidiger in Europa entwickelt hat, soll man laut Plettenberg – wenig überraschend – FCB-intern “mit der Entwicklung und Leistung unzufrieden” sein. Dies ist der Hauptgrund, warum die Bayern-Bosse beim Thema Gehalt bisher nicht wirklich gesprächsbereit sind: “Vereinsintern heißt es, dass die Leistungen von Davies nicht seinen Ansprüchen genügen.”
Auch FCB-Sportdirektor Christoph Freund bestätigte heute vor dem Abflug zum CL-Spiel in Manchester, dass die Gespräche wieder aufgenommen wurden, zeigte sich aber sehr zurückhaltend: “Er hat noch anderthalb Jahre Vertrag. Es gibt Gespräche und dann werden wir sehen, was in den nächsten Wochen passiert.”
Die Bayern haben bis zum Sommer 2024 Zeit, eine Einigung mit Davies zu erzielen. Sollte dies nicht gelingen, rückt ein Verkauf näher. Mit Real Madrid gibt es derzeit einen konkreten Interessenten. Aber auch die Verantwortlichen des Rekord-CL-Siegers werden genau hinschauen, wenn es um die leistungsmäßige Entwicklung des kanadischen Nationalspielers geht.
Gut möglich, dass diese Schwebesituation aktuell auch die Leistungen von Phonzie hemmt. Daher: In München zu für beide Seiten vernünftigen Bedingungen verlängern, vielleicht in der aktuellen Situation nicht zu lange, wieder an Stabilität gewinnen – und dann schauen, wohin die Reise langfristig geht!
