Spekulationen um einen Gnabry-Verkauf

Der FC Bayern hat für die kommende Saison bereits zwei Transfers für die Offensive getätigt. Das dann 18-jährige australische Talent Nestory Irankunda und der 22-jährige spanische Nationalspieler Bryan Zaragoza kommen an die Säbener Straße. Da der deutsche Rekordmeister bereits jetzt in der Offensive überragend besetzt ist, löst das neue hoffnungsvolle Personal mediale Spekulationen aus. Aktuell davon betroffen: Der zum Saisonende 35-jährige Eric Maxim Choupo-Moting, aber auch der deutsche Nationalspieler Serge Gnabry, der sich mit 28 Jahren im allerbesten Fußballalter befindet.

Sport1-Chefreporter Kerry Hau berichtet im Podcast Die Bayern-Woche, dass beide Offensivspieler im Sommer abgegeben werden könnten, um Platz für die Neuzugänge zu schaffen. Bei Choupo-Moting wird das mit allergrößter Wahrscheinlichkeit passieren. Sein Vertrag läuft aus, eine weitere Verlängerung wird keine Option mehr sein, da mit Harry Kane der Sturm auf Jahre besetzt ist und dahinter baut Mathys Tel aufgebaut wird.

Aber warum gibt es jetzt auch zugleich Spekulationen um Gnabry, der noch bis 2026 einen Vertrag in München besitzt? Hau sieht für ihn einen robusten Markt in Europas Topligen. Er argumentiert weiter, dass der Nationalspieler vor allem verletzungsbedingt keinen richtigen Zugang in die laufende Saison findet und erst bei einem Treffer bei zehn Pflichtspieleinsätzen steht. Von Gnabry würde intern (was immer das auch bedeutet!) „deutlich mehr erwartet„. Auch weil der 28-Jährige seit seiner letzten Vertragsverlängerung im Sommer 2022 zu den Top-Verdienern im Kader gehören soll.

Selbiges gilt grundsätzlich auch für Thomas Müller und Leroy Sané, bei welchen jedoch vieles auf eine Verlängerung der aktuellen Verträge hindeutet. Bei Müller allerdings lediglich um ein Jahr bis 2025. Laut Hau besteht nach der Verpflichtung von Zaragoza ein Überangebot in der Offensive, womit ein Verkauf von Gnabry, der beispielsweise einen guten Ruf in England genießt, durchaus Sinn machen würde.

Dazu FC Bayern Total:

Dass Serge im Sommer 2022 einen Vertrag bis 2026 beim FCB unterschrieben hat, dokumentiert die gegenseitige Wertschätzung. In der vergangenen Saison war er knapp hinter Jamal Musiala der zweitbeste Bayern-Scorer. Der Unterarmbruch beim Pokalspiel in Münster Ende September hat ihn natürlich aus der Bahn geworfen: Zunächst war er für einen Monat komplett für den Spielbetrieb ausgefallen, danach behinderte ihn die Schutzschiene ganz offensichtlich. Thomas Tuchel zeigte für dieses auch mentale Problem regelmäßig bei den Pressekonferenzen, wenn er auf die Situation seines Nationalspielers angesprochen wurde, Verständnis. Ab der Rückrunde gilt es für Serge wieder, seine beste Leistung ohne jedwede Behinderung abzurufen … wenn das nicht gelingt, kann man zu spekulieren beginnen. Aber nicht jetzt …

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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