Während sich der 23-jährige israelische Torwart des FC Bayern Daniel Peretz ausschließlich positiv über seinen Verein bei der Aufarbeitung des pro-palästinensischen Instagram-Posts seines marokkanischen Teamkollegen Noussair Mazraoui geäußert hat, spuckt der Vorstand von Makkabi Deutschland Alon Meyer weiterhin Gift und Galle gegen den deutschen Rekordmeister.
(Peretz: “Der FC Bayern hat sich der Angelegenheit auf eine sehr reife Weise angenommen. Wir haben uns zusammengesetzt und sind ins Gespräch gekommen. Mazraoui erklärte seine Perspektive und entschuldigte sich für seine Posts. Heute können wir sagen, dass wir Freunde sind.” Gesamter Beitrag unten anhängend)
Der 49-Jährige im Sport1-Leadertalk: „Der FC Bayern München hat sich seitdem weder bei mir noch beim Zentralrat der Juden oder bei Makkabi München gemeldet und sitzt die Sache aus. Das ist einfach nur traurig und enttäuschend„.
Meyers Forderung an die Verantwortlichen des mitgliederstärksten Sportvereins der Welt: „Wollen wir hoffen, dass der Verein daraus gelernt hat, auch ohne mit uns zu kommunizieren und dass er in Zukunft zeigt, dass es besser wird und es besser gemacht werden kann. Aber diese Aktion war wirklich ganz, ganz schwach für einen Top-Verein weltweit.“
Nach Meyers Meinung sollten die Bundesligisten ihre Spieler besser auf gewisse Themen vorbereiten. Die Profis hätten einen „gesellschaftlichen Auftrag und müssen den wahrnehmen. Sie müssen sensibilisiert werden für unsere Regeln, für das, was uns stark macht hier in Deutschland. Für die Form, wie wir miteinander umgehen wollen„.
Bereits Ende Oktober hatte Meyer im Aktuellen Sportstudio des ZDF den FCB wegen seiner Reaktion auf den viel diskutierten Post von Mazraoui heftigst kritisiert und diese als „indiskutabel und inakzeptabel“ bezeichnet.
Dem für viele FCB-Fans nahezu unerträglich arroganten einseitigen TV-Auftritt von Meyer folgte damals in den Sozialen Medien ein Shitstorm gegen den Makkabi-Funktionär. Und jetzt legt er weiter nach, anstelle dass er froh wäre, dass sich junge israelische Sportler so versöhnlich zeigen wie FCB-Keeper Daniel Peretz.
Zur Einschätzung: Der FCB hat mit über 300000 Mitgliedern ungefähr sechzig Mal so viele Mitglieder wie Makkabi Deutschland, darunter sicherlich mehr muslimische Mitglieder als Makkabi insgesamt Mitglieder in Deutschland hat. Auch von muslimischer Seite kam übrigens der Vorwurf an den Verein, dass die vielen tausenden palästinensischen Opfer der israelischen Militäroffensive in Gaza nicht erwähnt würden. Dass sich der FC Bayern nicht beim Zentralrat der Juden gemeldet hätte, ist zudem eine falsche Behauptung Meyers. Der Verein hat seit vielen Jahren einen besten Draht u.a. zu Charlotte Knobloch. Dass für den FCB der Zentralrat der Juden und der eigene Spieler wichtigere Ansprechpartner als er selbst sind, ist dem eitlen Alon Meyer sicherlich ein großer Dorn im Auge.

Ich bin weisgott kein Antisimitist aber lieber herr Meyer lassen sie mal die Kirche im Dorf in München ist alles im Lot nur ihr Kopf scheint es nicht zu wollen das sowas auch gibt
Ich bin ebenfalls alles andere als ein Antisemit, aber diesen Meyer finde ich persönlich unerträglich, egal welcher Landsmann er ist oder welcher Religion er angehört.
Ein großes arrogantes A!!