FC Bayern: Fürchterliche „Quatsch-Gerüchte“ über Leroy Sané

Kommentar von Petersgradmesser

Leroy Sané präsentiert sich in der laufenden Saison in Topform. Der 27-jährige Nationalspieler hat nach zwölf Bundesligaspielen bereits überragende acht Tore und sieben Assists auf dem Konto. Auch wenn er zuletzt die allerletzte Konsequenz beim Torabschluss hat vermissen lassen, ist seine Technik, sind seine Tempodribblings eine Augenweide. Kein Wunder, dass der FC Bayern zeitnah seinen 2025 auslaufenden Vertrag verlängern möchte. Weil Leroy diesbezüglich nicht die größte Eile verspürt, stricken ran & Co. an abenteuerlichen Gerüchten.

Die Fußballsendung von Sat1 fragt tatsächlich, warum der deutsche Nationalspieler in seinem vierten Jahr beim Rekordmeister so plötzlich zündet und konstruiert daraus einen Verdacht. Dieser begründet sich laut ran vor allem auch dadurch, weil der Nationalspieler derzeit eine zuvor angeblich nicht vorhandene Gier und Mentalität an den Tag legen soll. Laut ran besteht deshalb bei den Verantwortlichen des FC Bayern die Befürchtung, “Sané ziehe seine Extra-Motivation vor allem aus der Aussicht auf einen lukrativen und sportlich attraktiven Wechsel ins Ausland.

Für Verwunderung soll beim FCB auch sorgen, dass sich Sané erstaunlicherweise seit Neuestem häufig bei Interviews und Pressekonferenzen zeigt, während er sich in der Vergangenheit vor Interviews speziell in der Mixed Zone regelmäßig gedrückt hat. Er soll sich damit noch mehr ins (internationale) Schaufenster stellen.

Dazu FC Bayern Total:

Was für aberwitzige mediale Konstruktionen!

Wer den Werdegang von Sané beim FC Bayern wirklich genau verfolgt hat, sollte noch in Erinnerung haben, dass er in der Hinrunde 2022/23 schon eine ähnlich starke Phase gehabt hatte. Wie bei all seinen (vor allem deutschen) Mannschaftskollegen, die bei der WM in Katar gespielt haben, ging diese Form jedoch nach dem Turnier aus unterschiedlichen nachvollziehbaren Gründen vollkommen verloren.

In dieser Saison bildet er mit Harry Kane aus Sicht der gegnerischen Teams das Duo Infernale, die beiden haben spürbar eine riesige Lust, zusammen die gegnerischen Abwehrreihen zu zerlegen. Was die Scorerpunkte betrifft, bilden die beiden aktuell das mit Abstand erfolgreichste Sturm-Duo in Europas Topligen. Für manche Journalisten scheint es offensichtlich schwer vorstellbar zu sein, dass es Sportlern, im Speziellen Profifußballern, große Freude bereitet, wenn sie maximalen sportlichen Erfolg erzielen. Stattdessen werden bei ihnen unentwegt Dollarnoten in den Augen gesehen. Eine bittere einseitige Perspektive.

Angeblich fühlt sich Sané inzwischen wohl in München, ist allerdings in der Stadt nicht so verwurzelt wie andere Bayernspieler: Es gibt andere Informationen, wonach sich Leroy von Beginn an wohl gefühlt hat in der Bayerischen Hauptstadt, allerdings einige Zeit ohne Lebensgefährtin und Kinder auskommen musste. Das ist für keinen Familienvater schön. Zudem ist er ein Teil der Clique der 27-, 28-jährigen deutschen Nationalspieler mit Joshua Kimmich, Leon Goretzka und Serge Gnabry. Bis 2022 zählte auch noch Niklas Süle zu dieser FCB-Gemeinschaft.

An ran & Co: Selbst für einen Profifußballer ist Geld nicht alles. Sadio Mané verdient nun in Saudi-Arabien sicherlich um einiges mehr als beim FCB – aber er wäre viel lieber in München geblieben. Warum ist Sané nicht bei ManCity geblieben? Läuft es beim FCB sehr gut, entwickelt sich die Mannschaft permanent auf ihr höchstes Level hin, wie es nun bei den Tuchel-Bayern den Anschein hat, dann gibt es im Weltfußball fast keine Konkurrenz zum FC Bayern und der Stadt München. Eigentlich gar keine … 😉

PS: Sich vermehrt für Interviews bereit zu stellen, hängt vielleicht auch mit einem persönlichen Reifeprozess zusammen. Wurde zuvor von den Medien ein Unwillen Sanés hierfür beobachtet, sollten sie sich einfach über den neuen reiferen Leroy freuen.

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von Bayern Total

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen