Raphael Guerreiro hat beim FC Bayern verletzungsbedingt sein großes Potenzial leider noch kaum zeigen können und steht erst bei drei Saisonspielen. Dennoch fühlt sich der Neuzugang von Borussia Dortmund beim deutschen Rekordmeister schon wohl. Zudem hat der portugiesische Nationalspieler in München auch sofort einen großen Unterschied zu seinem alten Verein festgestellt.
„Ich habe mich direkt nach zehn Tagen Training verletzt, also hatte ich nicht den Start, auf den ich gehofft habe. Aber ich bin regelmäßig bei der Mannschaft, deshalb lief die Integration gut ab„, erklärt der 29-Jährige beim TV-Sender beIN Sports. „Ich bin jetzt zurück und sicher, dass alles in die richtige Richtung geht.“ Morgen Abend will er sein Champions-League-Debüt für den FC Bayern feiern, zumal gegen den FC Kopenhagen Rotation angesagt sein könnte, weil der Gruppensieg bereits feststeht.
An seinen ehemaligen Arbeitgeber in Dortmund (2016-2023) sendet Guerreiro einen Gruß: „Ich habe direkt gespürt, dass Bayern ein anderer Verein mit einer anderen Mentalität ist„. Diese Feststellung ist keine große Überraschung, dürfte aber in Dortmund mit wenig Wohlwollen aufgenommen worden sein.
Sein Wechsel nach München kam nicht zuletzt wegen Thomas Tuchel zustande, welcher in seiner Premierensaison beim BVB bereits sein Chefcoach gewesen war. Der Portugiese erkennt bei Tuchel eine klare Weiterentwicklung. „Ich habe das Gefühl, dass er damals strenger war. Jetzt lässt er seinen Spielern mehr Freiheiten, während er die Grundlagen auf dem Platz beibehält. Ich glaube, das macht einen Unterschied„.
Auf eine großartige Saison in München, Raphael!
