FCB-Innenverteidiger Dayot Upamecano ist derzeit wie fast alle Nationalspieler bei seiner Länderauswahl. Auf der PK vor dem heutigen EM-Qualifikationsspiel der L´Equipe Tricolore gegen Gibraltar blickte er auf die letzte Saison zurück. Eine insgesamt starke Saison von ihm, die im Dezember fast mit dem WM-Titel gekrönt wurde, nachdem er zuvor im Turnier von Katar als bester Innenverteidiger gegolten hatte. Aber gerade in München hängen für ihn bei den eigenen Fans die Trauben immer besonders hoch – trotzdem blickt er optimistisch in die Zukunft.
Der 25-Jährige blickt auf eine Saison mit vielen Höhen aber auch einigen Tiefen zurück. Den stets kritischen FCB-Fans bleiben vor allem die beiden Champions-League-Viertelfinalspiele gegen Manchester City in Erinnerung. In beiden Partien gerieten die Bayern aufgrund von Upas individuellen Fehlern in Rückstand. Der französische Nationalspieler zeigt sich aber dennoch selbstbewusst und zukunftsorientiert.
Während der Pressekonferenz mit der französischen Nationalmannschaft äußerte sich Upamecano zur Spielzeit 2022/23: “Rückblickend war meine letzte Saison sehr stark trotz einiger Schwierigkeiten in den Spielen gegen Manchester City.” Und er betont: “Ich habe mich weiterentwickelt”. Sowohl fußballerisch als auch mental sieht er sich einen Schritt weiter als in der vergangenen Saison: “Ich bin durch diese Erfahrungen gewachsen und habe an Reife gewonnen. Was passiert ist, liegt hinter mir. Mein Fokus liegt darauf, nach vorn zu schauen”.
Trotz einiger Verletzungsprobleme ist er auch unter Thomas Tuchel eine feste Größe in der Defensive des Rekordmeisters. Mit 13 Einsätzen in dieser Saison und dem wichtigen 1:0-Führungstor im deutschen Clásico bei Borussia Dortmund (Titelbild) nach gerade überstandener Oberschenkelverletzung hat Upamecano seine wichtige Rolle im Team eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Wenn Upa fit ist, ist er bislang in der laufenden Spielzeit der formstärkste FCB-Innenverteidiger. Da darf man durchaus auch selbstbewusste Statements auf Pressekonferenzen geben.
