Mit der Verpflichtung des seit heute 27-jährigen südkoreanischen Nationalspielers Minjae Kim haben die Bayern im vergangenen Sommer den Abgang von Lucas Hernández in der Defensive kompensiert. Minjae hat sich auf Anhieb einen Stammplatz erkämpft und überzeugt als Abräumer in der Innenverteidigung. Auch wenn er zuletzt – aufgrund der dünnen Personaldecke – überlastet schien, weisen ihn Statistiken als “heimlichen Spielmacher” beim deutschen Rekordmeister aus.
Auch wenn er am Samstag gegen Heidenheim mit einem zu riskanten Pass den zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich verschuldet hat, präsentierte sich der Sommer-Neuzugang in den vergangenen Monaten als zuverlässiger Abwehrspieler. Der 27-Jährige ist sehr robust in den Zweikämpfen und sorgt für deutlich mehr Stabilität in der Defensive der Münchner.
Neben seinen defensiven Fähigkeiten überzeugt Kim auch immer wieder mit seinen Fähigkeiten im Spielaufbau. Er agiert weniger mit weiten Diagonalpässe, sondern baut das Spiel mit präzisen vertikalen Pässen auf. Der Südkoreaner hat durchaus die Fähigkeit das Spiel zu lesen und beteiligt sich maßgeblich am FCB-Spielaufbau.
Kims Rolle als “Spielmacher” dokumentieren die Fußballdaten von whoscored.com. Auf X (ehemals Twitter): „Kim Min-Jae has made more forward passes (430) than any other player in Europe’s top five leagues this season.“ – Minjae hat in der laufenden Saison bereits 430 progressive Pässe gespielt – mehr als jeder andere Spieler in den europäischen Top5-Ligen! Progressive Pässe sind Pässe, die den Ball maßgeblich näher zum gegnerischen Tor bringen.

Ich bin mir sicher, dass wir mit Minjae noch sehr viel Freude haben werden. Toller sympathischer Typ!