PK: Thomas Tuchel freut sich auf das Comeback von Manuel Neuer

Auf der Spieltags-PK vor dem morgigen Bundesliga-Heimspiel gegen Darmstadt 98 war das alles beherrschende Thema natürlich das anstehende Comeback von Manuel Neuer. FCB-Chefcoach zeigte sich beeindruckt und nahezu begeistert vom Level des 37-jährigen Bayernkapitäns. Hier seine Statements.

Wenn jetzt nichts passiert im Training, spielt er morgen. Er freut sich drauf, wir freuen uns drauf. Wahrscheinlich freuen sich viele andere auch drauf.

Es ist eine besondere Situation. Ich spüre seine Vorfreude und seine Klasse. Er hat eine super Erfahrung. Er genießt das gerade und er kann stolz auf sich selbst sein. Er soll es genießen, und das wird ihn stark machen. Da wird noch die Anspannung dazukommen und das Kribbeln. Jetzt hoffen wir, dass er schnell in seinen Rhythmus kommt und dass alles gut geht.

Der 50-Jährige zuversichtlich:

Sein Comeback ist sehr beeindruckend. Ich merke den Unterschied in seiner Gelöstheit und seiner Verfassung. Unsere ganze Reha, Physio-Abteilung und er können stolz sein. Ich bin auch fast stolz darauf, dass er jetzt so zurückkommt. Das ist alles andere als selbstverständlich. Ich bin sehr zuversichtlich, dass er schnell an seine Top-Verfassung kommt.

Auf die Frage, ob Neuer direkt zu alter Form kommt:

Keiner kann das vorhersagen. Ich spüre, dass er nicht verkrampft ist. Ich glaube, dass er es allen nochmal zeigen will. In ihm überwiegt aber die Freude, dass er es geschafft hat. Im Training sehe ich ein ganz neues Niveau im Torwartspiel. Er spielt in einer eigenen Liga. Er soll es als Geschenk für seine eigene Arbeit sehen. Im Training zeigt er ein ganz eigenes Level im Torwartspiel.“

Das Risiko, den fünffachen Welttorhüter ohne Testspiele einzusetzen:

Wenn wir jetzt nach Asien fliegen würden in der Vorbereitung, wäre es perfekt, dann könnten wir testen. Aber jetzt müssen wir improvisieren. Wir vertrauen auf seine Erfahrung und seine Intuition. Das geht nur durch Spielpraxis. Es ist schon seit ein paar Wochen spielfit, jetzt kommen wieder die Einsätze. Aber er kann das alles mit seiner Erfahrung kompensieren.

Zur Torhüter-Hierachie:

Die Hierarchie war immer gleich. Sven Ulreich war immer auch der Freund, der Komplize von Neuer. Seine Leistungen waren herausragend gut. Ulle kennt die Hierarchie an. Ulle würde dann auf die Bank gehen. Auf lange Sicht wollen wir, dass Daniel Peretz die nächsten Schritte geht und ein echter Herausforderer wird. Vielleicht auch ein Nachfolger. Morgen haben wir die Möglichkeit, dass vielleicht auch beide auf die Bank zu nehmen.

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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