FC Bayern: Verwirrung um den Palhinha-Transfer

Die Kaderplanung des FC Bayern im Sommer fand am Deadline Day nicht den krönenden Abschluss, nachdem man sich zuvor mit Harry Kane, Minjae Kim, Konrad Laimer, Raphael Guerreiro und Daniel Peretz durchaus gut verstärkt hatte. Besonders die Art und Weise, wie die geplante Verpflichtung des Tuchel-Wunschspielers Joao Palhinha scheiterte, war extrem bitter. Glaubt man der Sport BILD, sind darüber an der Säbener Straße nicht alle traurig.

Diese berichtet aktuell, dass es beim FC Bayern tatsächlich Vorbehalte gegen die Verpflichtung des portugiesischen Nationalspielers gegeben hatte, bevor dieser letztendlich vom FC Fulham keine Freigabe erhielt. Demnach sollen „medizinische Zweifel“ am 28-Jährigen geherrscht habe. Laut Sport BILD wurde das Knie von Palhinha als Schwachstelle ausgemacht. Tatsächlich ist der aktuelle Fulham-Profi auf keiner seiner bisherigen Stationen als sonderlich verletzungsanfällig aufgefallen, weder bei seinem jetzigen Club noch bei Sporting oder Braga.

Inwieweit das angebliche Urteil der medizinischen Abteilung des Rekordmeisters somit einem neuerlichen Versuch, Palhinha im Winter zu verpflichten, im Weg steht, bleibt abzuwarten. Bekanntlich verlängerte der Portugiese seinen Vertrag beim Londoner Premier-League-Klub nach der Transferposse, womit allerdings wohl in erster Linie sein Gehalt anpasst wurde. Der Spieler selbst soll nach wie vor von einem Wechsel zum deutschen Rekordmeister träumen. Ein weiterer Knackpunkt ist dabei allerdings die Ablösesumme, zuletzt kursierten mediale Gerüchte, dass die Londoner aufgrund der neuen Vertragssituation mehr als im Sommer verlangen würden, die Bayern dagegen weniger als noch vor knapp zwei Monaten zahlen möchten.

Und dann sind da noch die viel beachteten Aussagen von Uli Hoeneß im BR. Unter anderem zur Wechselperiode im Winter: „Die große Transferoffensive wird es mit Sicherheit nicht geben„. Der Ehrenpräsident soll laut Sport BILD kein großer Freund des Palhinha-Transfers sein und sich in erster Linie darüber geärgert haben, wie offensiv Tuchel das Thema ständig vorangetrieben hat. Aus Sicht von Hoeneß besteht kein Grund, am Status von Joshua Kimmich zu rütteln. Das Verhältnis von Hoeneß zu Tuchel wird von der Boulevardzeitung sogar als „Pulverfass“ beschrieben. Clickbaiting mit Fortsetzungsgeschichten oder Realität? Fortsetzung folgt.

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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