Effenberg feiert Hoeneß – ob sich dieser allerdings darüber freut?

Stefan Effenberg gefällt das Nachtreten von Uli Hoeneß gegenüber seinem Ex-Teamkollegen Oliver Kahn gar nicht. Trotzdem ist der 55-Jährige froh, dass der FCB-Ehrenpräsident auch aktuell noch seine Meinungen derart vehement in der Öffentlichkeit vertritt.

Die ‚Abteilung Attacke‚ hat eigentlich 2019 mit dem Rücktritt als Bayernpräsident seine Tätigkeit eingestellt, doch hin und wieder lässt sich Uli Hoeneß zu (über-)deutlichen Meinungsäußerungen hinreißen. Vor einer Woche bezeichnete er beispielsweise die Berufung von Oliver Kahn zum Vorstandsvorsitzenden des FC Bayern im Juli 2021 als „großen Fehler„, obwohl beide Parteien trotz der turbulenten Trennung friedlich auseinandergegangen sein sollen, wie Kahn gegenüber der BILD erläuterte.

Für Stefan Effenberg war das Nachtreten gegen Kahn völlig überflüssig. „Das war nicht okay. Wenn du dich verabredest, zu schweigen und respektvoll miteinander umzugehen, dann aber den Oli noch einmal anschießt, das kann ich nicht nachvollziehen„, sagte der einstige FCB-Kapitän heute im Sport1-Doppelpass. Dagegen äußerte Effenberg Unverständnis für die Kritik, die Hoeneß für sein Lob für Ex-FCB-Trainer Julian Nagelsmann einstecken muss: „Was ist schlimm daran? Er ist ein Mann mit einer klaren Meinung und Äußerung.

Die Öffentlichkeit könne Hoeneß‘ Aussagen „immer so drehen, wie wir wollen„, betonte Effenberg, dennoch hofft er, dass der 71-Jährige weiterhin für seine Meinung einstehen wird: „Eigentlich, muss ich sagen, feier ich den Uli, weil er uns immer wieder Futter gibt. Wir können wunderbar darüber reden.“ Ob diese Art von Lob den streitbaren Weltmeister von 1974 allerdings wirklich freut?

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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