Eigentlich hätte man denken können, dass die überraschend schnelle Verpflichtung des Sportdirektors Christoph Freund – ursprünglich hatte man sich bis Weihnachten Zeit gegeben – das Problem Brazzo-Nachfolge für die nächste Zeit beim FC Bayern gelöst hätte. Die Entlassung des ewigen FCB-Wunschkandidaten Max Eberl bei RB Leipzig lässt das Thema Neuer Sportvorstand beim FC Bayern aber schnell wieder medial hoch kochen. Nach aktuellen Medienberichten ist der 50-Jährige der absolute Wunschkandidat an der Säbener Straße. Und dieser soll nach seinem Aus bei RB Leipzig durchaus gewillt sein, sofort einen neuen Job beim deutschen Rekordmeister anzutreten.
Auch wenn die Gerüchteküche in Sachen Eberl zum FC Bayern schon seit einiger Zeit brodelt, soll es laut Uli Hoeneß keine Vereinbarung zwischen den beiden Parteien geben. Dennoch ist es ein offenes Geheimnis, dass beide Seiten großes Interesse an einer Zusammenarbeit haben.
Sky berichtet nun, dass bald Bewegung in die Sache kommen wird. Der Transfer-Insider des Senders Florian Plettenberg will erfahren haben, dass Eberl bereit ist, neuer Sportvorstand beim FC Bayern zu werden. RB und Eberl sollen sich auf eine Ablösesumme verständigt haben, für welche er den Verein vorzeitig verlassen darf. Demnach soll diese Summe schriftlich fixiert sein und unter fünf Millionen Euro liegen. Eberls Kontrakt in Leipzig ist bis 2026 taxiert.
Bevor jedoch die Parteien Gespräche aufnehmen können, muss sich noch der FCB-Aufsichtsrat mit der Personalie Eberl beschäftigen. Dort sitzt aber unter anderem Eberls großer Befürworter Uli Hoeneß und so sollte dieses Kontrollgremium wohl zeitnah seine Zustimmung erteilen.
