Kimmich-Debatte: FCB-Sportdirektor kontert Ballack

Nach Ansicht des ehemaligen deutschen Nationalmannschaftskapitäns Michael Ballack ist Joshua Kimmich auf der Rechtsverteidiger-Position am besten aufgehoben. Nur dort sei er Weltklasse, so der Ex-Bayernspieler (2002-2006). Bayerns neuer Sportdirektor Christoph Freund ist völliger anderer Meinung.

Rund um Joshua Kimmich gibt es sowohl im Verein als auch bei der deutschen Nationalmannschaft immer wieder Diskussion ob seiner richtigen Positionierung. Diese wird allerdings fast ausschließlich von außen hereingetragen, im Vorfeld der CL-Partie gegen ManUnited ebenso von Ballack im Gespräch mit dem kicker: Kimmich könne freilich beide Position bekleiden, „Weltklasse ist er für mich aber nur als Rechtsverteidiger, da ist er groß geworden mit der Art und Weise, wie er Fußball gespielt hat. Im Zentrum will er manchmal zu viel, das macht die Mannschaft mitunter anfällig„.

Ganz anders sieht dies der österreichische Sportdirektor des FC Bayern Christoph Freund, der sich vor dem Anpfiff des CL-Klassikers bei DAZN wie folgt in der Causa äußerte: „Wir haben einen sehr guten Kader, nominell nicht so groß. Aber der Jo Kimmich ist für mich ein Weltklasse-Spieler, auch auf der Sechs. Natürlich ist er ein anderer Spieler als andere ‚Holding-Six‘-Akteure, aber Kimmich ist ein ganz wichtiger Faktor für uns„. 

Mit Kimmich, Leon Goretzka und Konrad Laimer haben die Bayern aktuell nominell nur drei Profis für das defensive Mittelfeld im Kader. Bekanntermaßen scheiterte der Transfer des portugiesischen Nationalspielers Joao Palhinha vom FC Fulham am sog. Deadline Day auf dramatische Weise.

Die Debatten um die Kimmich-Position werden so schnell nicht abreißen. Selbst wenn Palhinha in der Wintertransferperiode tatsächlich noch verpflichtet werden sollte, gibt es dasselbe Problem ja auch noch in der deutschen Nationalmannschaft.

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

Ein Kommentar zu “Kimmich-Debatte: FCB-Sportdirektor kontert Ballack”

  1. Unfassbar welch schlechte Figur unser ehemaliger „Capitano“ bei DAZN abgibt. Er merkt dabei gar nicht wie sehr dies seinem Ruf schadet. Zu seiner Zeit war er sicherlich zum Großteil seiner Karriere auf sehr gutem (Weltklasse-)Niveau. Würde er heutzutage noch spielen, wäre er allerdings maximal Durchschnitt.

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