Am Montag hatte der israelische Sender One noch berichtet, dass sich der Wechsel von Daniel Peretz von Maccabi Tel Aviv zum FC Bayern auf der Zielgeraden befindet. Doch der Deal ist offenbar ins Stocken geraten. Laut Sky konnten sich Maccabi Tel Aviv und der deutsche Rekordmeister doch noch nicht auf eine Ablöse für Peretz einigen. Dem Sender zufolge haben die Münchner ihr Angebot zuletzt auf fünf Millionen Euro erhöht, der israelische Klub fordere jedoch weiterhin sieben Millionen Euro ein.
Um den Transfer doch noch zeitnah unter Dach und Fach zu bringen, sei der FC Bayern bereit, Maccabi eine Weiterverkaufsbeteiligung zuzusichern. Konkret seien diese Pläne allerdings noch nicht.
Doch nicht nur bei der Ablöse bleibt Tel Aviv hartnäckig. Nach Informationen von One besteht der Klub aus Israel darauf, dass Peretz am Donnerstag in der Conference-League-Qualifikation gegen NK Celje mitspielt und erst danach nach München wechselt. Damit würde der Transfer nicht nur hinausgezögert werden. Auch das Risiko einer Verletzung würde enorm erhöht werden.
So ist es wenig verwunderlich, dass der FCB für den Fall, dass ein Wechsel des Torwarts doch noch scheitern sollte, weiterhin den Markt sondiert, so Sky. Oberste Priorität genieße aber Peretz.
