Nach neuesten Informationen kann Manuel Neuer endlich wieder Licht am Horizont sehen, was seine lange gehegten Comeback-Träume betrifft. Der letzten operative Eingriff, bei dem eine Metallplatte aus dem Unterschenkel entfernt wurde, scheint den gewünschten Effekt gebracht zu haben. Laut FCB-Coach Thomas Tuchel könnte es nun ziemlich schnell gehen.
In jüngerer Vergangenheit kursierten die sehr pessimistischen Gerüchte, dass der fünfmalige Welttorhüter erst in 2024 zurückkehren könnte. Dieses Horrorszenario scheint nun glücklicherweise nicht einzutreffen. Denn immerhin absolviert der 37-Jährige schon wieder ein Torwart-spezifisches Training und soll in Kürze voll belastbar sein. Tuchel erwartet den FCB-Kapitän in zwei bis drei Wochen zurück im Mannschaftstraining und ist der festen Überzeugung, dass es von da an schnell gehen kann.
Positiv gestimmt äußerte sich auch FCB-CEO Jan-Christian Dreesen: “Wir freuen uns, dass Manuel auf einem viel schnelleren Weg ist, als wir noch vor ein paar Wochen dachten“. Dies sei auch der Grund, weswegen die Verantwortlichen des Rekordmeisters von dem Transfer eines erfahrenen Keepers absehen und lieber mit einem jungen und entwicklungsfähigen Schlussmann wie dem 23-jährigen Deutsch-Israeli Daniel Peretz planen. Dreesen im Brustton der Überzeugung: “Ich zähle auf jeden Fall auf Manuel und bin mir sicher, dass er früher als gedacht wieder ins Mannschaftstraining einsteigen wird”.
Sollte nun alles nach Plan verlaufen, könnte Neuer unmittelbar vor der Länderspielpause nach dem 3. Bundesligaspieltag ins Mannschaftstraining einsteigen und die zweiwöchige spielfreie Zeit nutzen, um sich seinem Comeback weiter zu nähern. Nach den Länderspielen geht es am 15. September gegen Bayer Leverkusen weiter, was als Comeback-Termin allerdings nicht realistisch erscheint. Einsätze ab Ende September / Anfang Oktober könnten bei einer positiven Entwicklung allerdings möglich sein.
Man kann ihm und der Mannschaft nur wünschen, dass er dies annähernd in seiner früheren Bestform umsetzen kann.
