Die nahe Fußball-Zukunft von Benjamin Pavard ist in diesem Sommer eigentlich ein heißes Transferthema, aber bislang hat sich in dieser Angelegenheit wesentlich weniger getan als man aufgrund der Konstellation – auslaufender Vertrag 2024 – annehmen konnte. Die Medien schreiben, dass der französische Nationalspieler den Verein in dieser Transferperiode unbedingt verlassen möchte und er deshalb auch schon (mehrmals) bei CEO Jan-Christian Dreesen vorstellig war. Chef-Coach Thomas Tuchel will davon aber gar nichts wissen, wie er gestern auf der PK betont hat. Zuletzt wurde der 27-jährige bei den Aufstellungen von ihm auch weiterhin so berücksichtigt, als würde er im Verein bleiben.
Nachdem Pavard bereits mit beiden Manchester-Klubs in Verbindung gebracht worden ist, zuletzt verstärkt mit United, zeigt nun offenbar Inter Mailand ein gesteigertes Interesse. Sowohl der italienische Transferexperte Gianluca Di Marzio als auch Sky berichten am gestrigen Abend spät, dass Inter ein offizielles Angebot für Pavard abgegeben haben soll. Während Di Marzio von 25 Millionen Euro spricht, liegt die Offerte laut Sky bei 30 Millionen inklusive Boni.
Dass der FC Bayern damit zufrieden ist, darf bezweifelt werden. Zuletzt hieß es, der Rekordmeister würde für den Weltmeister von 2018 45 bis 50 Millionen Euro abrufen. Sky schreibt nun von 40 Millionen plus Bonuszahlungen. Somit muss Inter nach einmal kräftig nachbessern.
Man darf gespannt sein, ob Tuchel den Franzosen heute beim Bundesligaeröffnungsspiel in Bremen erneut starten lässt – oder aufgrund der neuesten Entwicklung doch eher Noussair Mazraoui, dessen Einsatz aber für die heutige Partie laut FCB-Coach auf der PK noch nicht hundertprozentig gesichert ist.
