Während aktuell täglich mehrere neue Meldungen zur Entwicklung des Kane-Transfer-Pokers auftauchen, war es zuletzt sehr ruhig, was den geplanten Wechsel von ManCitys Abwehrmann Kyle Walker zum FC Bayern betrifft. Der 33-Jährige soll dem Rekordmeister bereits eine Zusage für einen Wechsel in diesem Sommer gegeben haben. Nach aktuellen Medienberichten aus England hat sich der Abwehrspieler nun jedoch angeblich anders entschieden und möchte bei Manchester City bleiben.
City-Coach Pep Guardiola hat zuletzt betont, dass er bis zum Schluss um Walker kämpfen möchte und er war damit offensichtlich erfolgreich. Trotz einer angeblichen mündlichen Einigung mit dem FCB soll Walker nach intensiven Gesprächen mit Guardiola seine Meinung geändert haben.
Einmal mehr “The Athletic” berichtet, dass Walker kurz davor steht, einen neuen Zwei-Jahresvertrag beim amtierenden CL-Sieger zu unterschreiben. Dieser hat zuletzt sein Angebot nochmals nachgebessert und die Offerte des deutschen Rekordmeisters überboten.
Walker galt als absoluter Wunschspieler von Thomas Tuchel für die rechte Abwehrseite und als Ersatz für den wechselwilligen Benjamin Pavard. Aber ebenso wie beim großen Wunsch des FCB-Coaches nach einem neuen Sechser scheinen die FCB-Bosse nicht hundertprozentig von der Notwendigkeit einer Walker-Verpflichtung überzeugt gewesen zu sein. Sämtliche Konzentration gilt ganz offensichtlich dem Transfer des englischen Nationalmannschaftskapitäns von Tottenham Hotspur.
Und ganz ehrlich: FC Bayern Total geht in dieser Causa mit den vielen Bayernfans konform, die sich diese – mutmaßliche – Absage gewünscht haben. Selbst wenn Pavard in den nächsten knapp vier Wochen den Verein tatsächlich noch verlassen wird, hat man mit dem 25-jährigen marokkanischen Nationalspieler Noussair Mazraoui und dem 23-jährigen Eigengewächs Josip Stanisic, WM-Dritter mit Kroatien, absolut ebenbürtigen Ersatz. Einen erstklassigen Spieler opfern für einen fast zehn Jahre älteren…? Das wäre wohl die Konsequenz aus einer Walker-Verpflichtung gewesen.
Außerdem hatten die Bayern selbst schon seit einiger Zeit große Bedenken, dass sie von Walker nur im Vertragspoker mit seinem aktuellen Verein benutzt werden …
Koan Walker – aber Harry oder nix! 😉
