Harrys Ultimatum: Hilfreich für den FCB?

Kommentar von Petersgradmesser

Der x-Millionen-schwere Poker zwischen dem FC Bayern und Tottenhams Daniel Levy um Englands Topstürmer Harry Kane droht zu einer extrem zähen Angelegenheit bis zum Ende der Transferperiode am 31. August zu werden. Nun hat aber Harry ganz offensichtlich die Faxen dick und übt mit einem Ultimatum Druck aus. Manche deutsche Medien behaupten Click-trächtig, dass dieses zum Nachteil des deutschen Rekordmeisters in seinen Bemühungen sein könnte. Aber eigentlich ist doch genau das Gegenteil der Fall.

Am Sonntag, 13. August 15:00 starten die Spurs mit einem Auswärtsspiel in Brentford in die Pflichtspielsaison 2023/24. Der Rekordtorschütze der Three Lions will zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits Spieler des FCB sein. Sollte dies nicht gelingen, so berichtet der Evening Standard, könnte der 30-Jährige für die gesamte restliche Spielzeit bei den Spurs bleiben. Der ausdrückliche Wunsch des Topstürmers ist es, dass sich die beiden Vereine bis zu diesem Datum einig werden. Andernfalls würde er bei Tottenham bleiben, da er es als unfair gegenüber seinem Trainer Ange Postecoglou erachte, nach dem Saisonstart noch zu wechseln.

Schien dieses Szenario lange Zeit genau das Ziel des sturen Mr. Levy zu sein, hat diesem der Tottenham-Eigentümer Joe Lewis längst einen klaren Riegel vorgeschoben: Denn dieser möchte den drohenden finanziellen Riesenverlust eines ablösefreien Abgangs von Kane im nächsten Jahr keineswegs riskieren. Sollte Levy also bis Ende nächster Woche mit dem FCB keine Einigung erzielen, droht ihm gewaltiger Ärger.

Gut gemacht, Harry! 🙂

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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