Kein Giorgi Mamardashvili, kein David Raya. Dennoch benötigen die Bayern schnellstmöglich einen Nachfolger für den wechselwilligen Yann Sommer, der vor dem Absprung zum CL-Finalisten Inter Mailand steht. Natürlich kursieren weiterhin viele Namen von Torhüterkandidaten in den Medien, welche die Nachfolge des Schweizer Nationalkeepers als neue Nummer zwei des Rekordmeisters antreten könnten. Die BILD erklärt nun, warum der Marokkaner Bono vom FC Sevilla wieder der Favorit auf den Posten des FCB-Ersatztorhüters ist.
Der 32-Jährige hat ein äußerst erfolgreiches Spieljahr hinter sich. Zuerst zog er mit Marokko völlig überraschend ins Halbfinale bei der Weltmeisterschaft in Katar ein, danach gewann er mit dem FC Sevilla die Europa League. Und nun gilt Bono aufgrund seines vergleichsweise günstigen Marktwerts als heißestes Eisen für die Sommer-Nachfolge.
Ehrenpräsident Uli Hoeneß gab dazu während des Trainingslagers am Tegernsee das Bewerbungsprofil des Wunschkandidaten vor: „Was wir gar nicht machen dürfen, ist den Manuel Neuer unter Druck zu setzen – weder indem wir sagen, er muss im ersten Spiel unbedingt spielen, noch indem wir einen teuren Torwart kaufen. Wir müssen da eine Lösung finden, die der Situation entspricht“.
Dies würde auf den Schlussmann des FC Sevilla passen. Nach wie vor ist allerdings diese völlige Fokussierung des FC Bayern auf eine 100%ige Genesung und Wiedererlangung der vollen früheren Leistungsstärke von Manuel Neuer eine äußerst riskante Strategie. Allerdings ist Bono trotzdem ein Klassemann.

Wenn ich ein klasse Torwart bin, wie von Herrn Höneß behauptet, würde ich doch niemals ins zweite Glied rücken, wenn der verletzte Stammtorwart wieder fit ist. Niemals. Ich verstehe schon das ein klasse Torwart gebraucht wird.