Teamplayer und Leader Matthijs de Ligt erklärt die letzte Saison

… und was in der gerade startenden Saison besser gemacht werden muss.

Matthijs de Ligt, von den Lesern von FC Bayern Total zum FCB-Spieler der Saison 2022/23 gewählt wurde, erklärt in Tokio im Interview gegenüber Sport1, warum sein Team im Kalenderjahr 2023 so eingebrochen ist. Viele FCB-Fans sehen in ihm den Bayernkapitän der Zukunft.

Für den niederländischen Nationalspieler war die WM in Katar im Rückblick der Hauptgrund für Bayern Münchens Einbruch in der vergangenen Saison. „Das war ein Problem für uns. Viele Spieler sind enttäuscht zurückgekehrt – die Deutschen, die Franzosen, ich auch. Dazu ein paar Verletzungen, lange Ausfälle. Das war nicht einfach„.

Matthijs erklärt weiter: Nach den drei Unentschieden zum Jahresstart „war plötzlich der Druck da. Es wurde unruhig und wir Spieler haben es nicht mehr geschafft, an unser Maximum zu gelangen. Es waren immer nur 60, 70 Prozent und am Ende reicht das nicht„.

Dennoch sieht er sein erstes Jahr beim FC Bayern positiv, weil er „viel gelernt und mich als Spieler sowie als Person weiterentwickelt habe„, so der 23-Jährige: „Trotzdem ist noch Luft nach oben. Nur einen Titel zu holen, ist nicht der Anspruch des FC Bayern. Und da gehe ich mit. Wir wissen, dass wir zu mehr fähig sind und genau das müssen wir in dieser Saison auch zeigen.

Für die kommende Saison fordert er deswegen vor allem Zusammenhalt: „Rein von den Namen her ist unser Kader sehr stark. Aber: Im Fußball zählt nur die Gruppe, nur die Mannschaft. Du kannst nichts allein machen, das wird auf keinen Fall funktionieren. Generell brauchen wir Taten, nicht Worte.

Ein intelligenter reflektierter junger Mann – ein Leader.

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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