Auch wenn weiterhin offen bleibt, wo der englische Topstürmer Harry Kane in der nächsten Saison spielen wird, gibt es für ihn selbst offensichtlich nur eine einzige Option für einen Wechsel aus der Premier League ins Ausland und diese ist der FC Bayern. Ob dies auch funktionieren wird, scheint hauptsächlich an einer Person zu liegen.
Denn das Ziel des Tottenham-Bosses Daniel Levy ist klar: Er möchte Harry Kane unbedingt in London – und dort natürlich nur bei den Spurs – halten. Er scheint – wie schon beim ManCity-Werben von 2021 – erneut keinerlei Interesse daran zu haben, seinen enorm wichtigen Stürmer selbst bei einer satten Ablösesumme abzugeben.
Diese Message von Levy gilt in diesem Transfersommer wohl ausschließlich dem FC Bayern. Das liegt aber definitiv nicht daran, dass nur die Münchener an einer Verpflichtung von Kane interessiert sind. Allerdings ist ein anderer Verein für den 29-jährigen englischen Nationalspieler gar kein Thema.
Das musste nun auch PSG feststellen. Auch der französische Rekordmeister wollte Kane verpflichten. Davon berichteten zuletzt PSG Community, die BILD und SportBild. Dabei gab es eine eindeutige Absage, ein Wechsel nach Paris stellt für Kane keine Option dar. Sollte es zu einem Wechsel außerhalb Englands kommen, dann nur zum FCB nach München.
Für die Bayern zwar keine Garantie für einen erfolgreichen Abschluss, jedoch auf alle Fälle eine sehr gute Nachricht. Mit Kane ist der deutsche Rekordmeister laut übereinstimmenden Medienangaben bereits einig – und offenbar kann man sich darauf auch verlassen. Das untermauert die Bemühungen, bei welchen man aber – Levy sei Dank – ganz offensichtlich einen langen Atem benötigen wird.
Für Kane gilt hinsichtlich eines Wechsels – frei nach Guardiola 2013 bei der bayerischen Thiago-Verpflichtung: „Bayern oder nix“! Zumindest darin scheint er sich mit seinem Noch-Boss Levy einig zu sein, dieser will zwar einen Kane-Wechsel zum FC Bayern verhindern, einen Abgang zu einem Premier League Konkurrenten schließt er definitiv aus. Nächstes Jahr wäre aber auch dieser – ablösefrei – möglich, ohne dass Levy nur das geringste dagegen tun könnte. Man schauen, ob er dieses Schreckensszenario nicht vermeiden möchte und den Harry noch in diesem Sommer ins wunderschöne Bayern ziehen lassen wird.

Ein Kommentar zu “Harry Kane: Bayern oder nix!”