Mit einem Jahr Verspätung arbeitet der FC Bayern auf Hochtouren an der Verpflichtung eines Nachfolgers von Robert Lewandowski, der den Verein nach acht Jahren im letzten Sommer Richtung Barcelona verlassen hat. Der große Favorit der Verantwortlichen des Rekordmeisters ist Harry Kane von Tottenham Hotspur. Der 29-jährige Stürmer soll baldmöglichst – auch hinsichtlich einer bestmöglichen Saisonvorbereitung – verpflichtet werden. Weil sich Spurs-Boss Daniel Levy jedoch als äußerst zäher Verhandlungspartner erweist, soll man laut vermehrt auftauchenden Medienmeldungen an der Säbener Straße einen Plan B ausgearbeitet haben.
Mit einer Offerte in Höhe von 70 Millionen Euro plus Bonuszahlungen sind die Bayern bereits gescheitert. Ein neues verbessertes Angebot in Gesamthöhe von 93 Millionen Euro soll in Vorbereitung sein.
Es bleibt aber unklar, ob diese Offerte ausreicht oder ob Tottenham Kane in dieser Transferperiode gar nicht ziehen lässt. Für diesen Fall überlegen sich die Bayern angeblich, den Rekordtorschützen der englischen Nationalmannschaft 2024 ablösefrei zu verpflichten. Das würde aber bedeuten, dass sich der FCB nach einer Zwischenlösung umsehen bzw. noch anderweitig verstärken muss.
Wie soll dies aussehen? Zum Beispiel einen Niclas Füllkrug verpflichten und ihm klar machen: Wenn der Harry nächstes Jahr kommt, kannst du wieder gehen bzw. rückst ins zweite Glied? Macht so etwas Sinn? Ist das fair?

Nein, Füllkrug sollte man nicht als Ersatz für Kane, sollte er in 2024 kommen wollen, nur für eine Saison verpflichten. Nochmals meine ehrliche Meinung:
Ich würde Füllkrug nicht im Ansatz verpflichten. Ihm fehlt die Qualität, um dem FCB weiterzuhelfen. Dann lieber die Lösung „Schupo/TEL vorziehen. Den dann 30-jährigen Kane 2024 ablösefrei zu verpflichten, würde Sinn machen, aber nur, wenn man jetzt aktuell in 2023/2024 keinen Klasse-Mittelstürmer zu einer annehmbaren Ablösesumme verpflichten kann. Kane jetzt sofort für 93 Mio € + X(?), sofern die Spurs ihr o.k. geben würden, zu verpflichten wäre mir schlichtweg zu teuer! Ich stelle mal eine rhetorische, aber berechtigte Frage: „Welcher englische Mittelstürmer oder Offensivspieler, der von den Britischen Inseln (Premier League) in die 1. BL wechselte, überzeugte bisher? In der Vergangenheit war das Kevin Keegan beim HSV, der nach einer „schleppenden“ ersten Saison in den zwei folgenden Saisons zum besten BL-Spieler avancierte, und aus der aktuellen Zeit fallen mir nur Bellingham und Musiala ein, die ihre erste Jugendausbildung in englischen First-Clubs erfahren durften, aber ihr erstes Profi-Rüstzeug beim BVB und dem FCB erhielten. Bellingham folgte „dem Ruf des €uros“ und ging zu Real Madrid, während ich inständig hoffe, dass Jamal Musiala seine mögliche „Fußball-Weltstar-Karriere“ weiterhin beim FCB fortsetzt und dann auch irgendwann erfolgreich als
„ROTE IKONE“
bei unserem Club beendet. ❤️🤍
Ansonsten fallen mir jetzt spontan keine englischen Spieler ein, die in der 1. BL für „nachhaltige Furore“ sorgten. Oder habt ihr da eine andere Meinung – Antworten??
In der Keagan-Zeit gab es noch einen Tony Woodcock, der vom Europapokalsieger Nottingham zum EffZeh nach Köln ging.