Medien: Uneinigkeit zwischen FCB-Bossen und Tuchel bei den Transfer-Prioritäten

Hinsichtlich der Transfers für die kommende Saison hat sich beim FC Bayern schon einiges getan: Konrad Laimer und Raphael Guerreiro wurden bereits ablösefrei verpflichtet, Min-jae Kim soll zeitnah folgen. Noch nichts konkretes ist allerdings bis jetzt auf den beiden Positionen passiert, die beim Verein selbst als die dringendsten beim Nachrüsten identifiziert worden waren: Bei der Sechs und der Neun. Nun berichtet die BILD, dass es FCB-intern unterschiedliche Prioritäten geben soll.

Gemäß der Boulevardzeitung soll FCB-Coach Thomas Tuchel weiterhin auf die Verpflichtung eines neuen Mittelfeldspielers drängen, während Uli Hoeneß und Kalle Rummenigge sich mehr auf einen Stürmer konzentrieren, nachdem sich die Bayern aus dem Transferpoker um Declan Rice zurückgezogen haben.

Während man im Sturm u.a. mit Randal Kolo Muani und Niclas Füllkrug konkrete Kandidaten auf dem Zettel hat, müssen die Bayern sich im Mittelfeld neu orientieren. Angeblich wird Kalvin Phillips von Manchester City derzeit an der Säbener Straße diskutiert.

Das kolportierte Transfer-Budget des FC Bayern, welches sich netto (eigene Transfererlöse eingerechnet) auf 150 Millionen Euro belaufen soll, könnte bei der Verpflichtung eines absoluten Top-Stürmers und Top-Mittelfeldspielers nicht ausreichen. In der aktuellen Marktsituation muss man wohl jeweils mehr als 100 Millionen Euro investieren. Ob es deswegen tatsächlich einen Zoff zwischen den beiden FCB-Parteien gibt, wissen diese wohl nur selbst. Ansonsten kann man aus FCB-Fan-Sicht nur hoffen, dass der Verein bei der Vernunftslinie bleibt, die ihn seit vielen Jahrzehnten auszeichnet. Den immer mehr grassierenden Wahnsinn im internationalen Fußball kann der deutsche Rekordmeister jedoch leider nicht stoppen und es wird spannend sein zu beobachten, wie lange er sich selbst dagegen wehrt / wehren kann.

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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