Obwohl für die Position des Rechtverteidigers der marokkanische Nationalspieler Noussair Mazraoui beim FCB unter Vertrag steht, der französische Weltmeister von 2018 Benjamin Pavard trotz hinterlegtem Wechselwunsch auch noch da ist, gibt es zahlreiche Spekulationen um FCB-Neuverpflichtungen wie bei Kyle Walker. Dabei gerät Josip Stanisic fast in Vergessenheit, obwohl der Rekordmeister fest mit ihm plant.
Dieses Signal jedenfalls hat das 23-jährige Eigengewächs nach kicker-Informationen von der sportlichen Vereinsführung erhalten. Kein Wunder, hat der kroatische Nationalspieler seinen Wert längst bewiesen, auch wenn eher als Ergänzungs- als als Stammspieler.
Dies galt auch bei den beiden Partien der Nations League und bei der Fußball-WM in Katar. Die Kroaten schlossen beide Turniere hervorragend ab – als Finalist und als WM-Dritter. In der Nations League in der vergangenen Woche wurde Stani jeweils in der Schlussphase eingewechselt, als es beide Male noch um alles ging.
Sein größtes und wohl bestes Spiel für den FC Bayern lieferte er in der abgelaufenen Saison in der Champions League ab. Als Pavard im Achtelfinal-Rückspiel gegen Paris St. Germain gesperrt fehlte, baute der damalige Trainer Julian Nagelsmann auf die Dienste des gebürtigen Münchners, der dieses Vertrauen mit einer überragenden Leistung gegen keinen geringeren Gegenspieler als Kylian Mbappé rechtfertigte.
Der Rechtsverteidiger, der auch innen oder links in der Viererkette sowie theoretisch als Sechser auflaufen könnte, kam 2022/23 in der Königsklasse auf acht Einsätze (bei zehn Spielen), dazu 14 in der Bundesliga und einen im DFB-Pokal. In seinem persönlichen Umfeld sowie beim FC Bayern hat man sehr wohl registriert, dass sich Stanisic Jahr für Jahr positiv entwickelt hat. So soll es weitergehen, ein weiterer Aufstieg in der Bayern-Hierarchie ist geplant.

Josip Stanisic ist die Zukunft auf der rechten Position in der Dreier- oder Viererkette. Maszraoui bemängelt die
fehlende Wertschätzung, Pavard will einen Vereinswechsel.
„Spieler, die sich bei einem der besten Vereine – dem FC Bayern München –
nicht wohlfühlen, sollte man ziehen lassen!“
Die Bedingungen müssen natürlich stimmen!
Wobei das bei Mazraoui von den Medien konstruiert wurde …