In der heutigen Sitzung des Ausschusses Sport an der Säbener Straße über die Sommer-Transferplanungen berieten Uli Hoeneß, Kalle Rummenigge & Co. u.a. auch über die weitere Vorgehensweise bei Lucas Hernández. Dieser hatte den FCB-Bossen offensichtlich klar gemacht, dass er im Sommer definitiv zu PSG wechseln möchte. Die Bayern sind zu einem Verkauf bereit – wenn die Ablösesumme stimmt.
„Wenn man den Lucas bei der Meisterschaftsfeier in München gesehen hat, dann hat man nicht das Gefühl, dass er hier sonderlich unglücklich ist„, so FCB-Präsident Herbert Hainer bei Bild-TV. Doch auch wenn sich der französische Nationalspieler in München wohl fühlt, dem Lockruf aus Paris mit den (noch) höheren Gehaltszahlungen scheint er nicht widerstehen zu können.
Eigentlich wollte der FC Bayern den bis 2024 gültigen Vertrag mit dem Innenverteidiger gerne um drei Jahre bis 2027 verlängern. Ein unterschriftsreifes Angebot mit einem Gehalt von kolportierten 15 Millionen Euro im Jahr liegt seit langem vor. PSG soll dem 27-Jährigen allerdings ein noch höheres Gehalt und darüber hinaus einen Vertrag bis 2028 bieten.
Laut Bild war Hernández ein Thema bei der heutigen Sitzung der Bayern-Bosse. Der seit November 2022 verletzte Mentalitätsspieler will noch vor seinem Urlaub Klarheit über seine Zukunft. Er selbst habe gegenüber der FCB-Führung noch einmal betont, dass er seinen Vertrag in München nicht verlängern werde und unbedingt schon in diesem Sommer zu PSG wechseln möchte, so die Informationen von Sky-Transferexperte Florian Plettenberg.
Demnach sind die Bayern bereit, Hernandez sofort abzugeben, sollte PSG eine Ablöse im Bereich von 60 Millionen Euro plus Boni bieten. Die Bild spricht dagegen von 50 Millionen Euro, die der FCB mindestens fordere. Somit wird man mit der bislang teuersten Spielerverpflichtung der Vereinsgeschichte definitiv einen Verlust machen. 2019 hatten die Bayern Hernandez dank einer Ausstiegsklausel für 80 Millionen Euro von Atlético Madrid losgeeist.
Noch ist allerdings kein Angebot aus Paris eingegangen. Die FCB-Bosse sollen Hernandez klargemacht haben, dass PSG zeitnah eine Offerte abgegeben muss. Schließlich müsste der deutsche Rekordmeister bei einem Abgang des Franzosen auch in der Abwehr personell nachlegen, sollte neben Hernandez auch sein Landsmann Benjamin Pavard den FC Bayern verlassen. Nach übereinstimmenden Medieninformationen will auch Pavard seinen bis 2024 gültigen Vertrag nicht verlängern.

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