Hartes Urteil über Ex-Bayern-Spieler Alaba: „Hat nicht das Niveau“ für Real Madrid

Der Vertrag von Ex-FCB-Spieler David Alaba bei Real Madrid läuft im Sommer aus. Ein früherer Weltmeister zeigt großes Verständnis für die Entscheidung der Königlichen.

Im Sommer 2021 war der österreichische Nationalspieler David Alaba der Königstransfer von Real Madrid. Nach einem zuvor langen Streit zwischen seinem Berater Pini Zahavi und den Bayern-Bossen wechselte er ablösefrei von der Säbener Straße in die spanische Hauptstadt zum Rekord-Champions-League-Sieger.

Der Plan des heute 33-Jährigen ging sportlich größtenteils auf. Seinen beiden CL-Titeln mit dem FC Bayern fügte er mit Real Madrid zwei weitere hinzu. Zudem wurde er zweimal spanischer Meister und je einmal Klub-Weltmeister, spanischer Pokalsieger und Supercopa-Gewinner. Aufgrund zahlreicher Verletzungen nahmen seine Einsatzzeiten bei den Königlichen jedoch sukzessive stark ab.

Harte Kritik von 1998-Weltmeister an Alaba

So neigt sich nun die Zeit des gebürtigen Wieners in Madrid dem Ende zu. Nach übereinstimmenden Medienberichten erhält der zehnfache Fußballer des Jahres in Österreich keinen neuen Vertrag mehr von den Real-Verantwortlichen. Christophe Dugarry, 1998 Weltmeister mit Frankreich, findet für diese Vorgehensweise vollstes Verständnis: „Alaba ist oft verletzt und spielt nur alle drei Monate, er hat nicht das erforderliche Niveau“, so der 54-Jährige gegenüber RMC Sport.

Auch Alabas jungen spanischen Abwehrkollegen Raúl Asencio sieht der Franzose ähnlich kritisch. Dieser sei „aus dem Nichts aufgetaucht“ und bei Real Madrid Stammspieler geworden, „weil es eine ganze Reihe von Verletzten gab.“ Das Eigengewächs sei zwar „ein guter Spieler, aber er ist kein Innenverteidiger für Real Madrid“.

Äußerst sensibel reagiert der 55-fache Nationalspieler (acht Tore) zudem auf die mediale Beurteilung seines Landsmanns Kylian Mbappé in Spanien: „Ich finde es schon ziemlich unglaublich, dass man die Probleme von Real Madrid auf Mbappé zurückführt. Irgendwann muss man aufhören zu übertreiben“, schimpft Dugarry über diese Situation. Wenn die Spanier Mbappé „nicht mehr wollen, sollen sie ihn uns einfach zurückgeben“, dann werde er andere Vereine glücklich machen.

Dugarry selbst spielte die längste Zeit seiner Profikarriere bei Girondins Bordeaux. Mit den Südfranzosen unterlag er zusammen mit seinen späteren Weltmeisterkollegen Zinédine Zidane und Bixente Lizarazu dem FC Bayern in den UEFA-Pokal-Finalspielen 1996 mit 0:2 und 1:3. Versuche, sich in der Serie A beim AC Milan (1996/97) und in LaLiga (1997/98) in Barcelona durchzusetzen, scheiterten.

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von Bayern Total

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen