Winter-Transferfenster: Die Quatschgerüchte um den FC Bayern nehmen zu

Wenn man bedenkt, was der FC Bayern vorab mehr oder weniger offiziell über Transfers im Winter gesagt hat, nämlich dass man mit dem Kader sehr zufrieden sei und deswegen keine Veränderungen vornehmen werde, dann ist es schon erstaunlich, was einige Boulevardmedien aktuell an „Transfer-Märchen“ erfinden.

Heute wird wieder massiv über Minjae Kim berichtet: Der AC Milan soll eine Leihe mit Kaufoption anstreben, aber noch toller: Der FC Bayern selbst soll den südkoreanischen Innenverteidiger mit demselben Modell den Königlichen in Madrid anbieten…

Victor Osimhen (Galatasaray Istanbul) soll sich selbst vehement in München bewerben…

Frenkie de Jong ist – gefühlt in der 20. Transferperiode in Folge – Kandidat an der Säbener Straße.

Leon Goretzka wird wiederholt wider besseren Wissens bereits im Winter als Abgang gehandelt.

Es taucht gerade auch ein neuer Name auf: Jérémy Jacquet, Innenverteidiger von Stade Rennes: Angeblich 60 Millionen Euro teuer, aber von den Skills (speziell Spielaufbau) überhaupt nicht in das Kompany-System passend.

Der Brasilianer Rodrygo soll bei Xabi Alonso in Madrid unzufrieden und deswegen ebenfalls ein Kandidat in München sein.

Etc. etc. etc.

Ja, aktuell fällt es schwer, wirklich interessante und vernünftige Beiträge abzuliefern, Clicks zu erzielen, aber muss das alles wirklich sein? Die Bayern trainieren doch schon wieder, am 6. Januar Testspiel bei Redbull Salzburg, am 11. Januar starten die Pflichtspiele für den souveränen BL-Tabellenführer mit dem Heimspiel gegen Wolfsburg.

Ein Hoffnungsschimmer für die großen „Transferexperten“: Sacha Boey scheint bei Vincent Kompany tatsächlich in Ungnade gefallen zu sein. Er scheint entbehrlich im qualitativ grandiosen, aber quantitativ sehr dünnen Kader des FC Bayern zu sein.

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